Silbermedaille im Landesfinale WK IV für das Chemnitzer Schulmodell

Katja hat sich so gewünscht, das Landesfinale zu gewinnen, nachdem ihr das Bundesfinale trotz Sieg 2022 verwehrt geblieben ist!
Aber man muss einfach sagen: es ist extrem schwer gegen die Sportschüler, die täglich trainieren und in den Vereinen schon in höheren Erwachsenenligen spielen.
Auch die Qualifikation bis zum Landesfinale muss ja erst einmal geschafft werden, die Teams aus der Stadt und das Regionalfinale überwunden werden – Katja hatte hier schon eine große Vorarbeit geleistet.
Sie übergab mir die Jungs für das Landesfinale mit der Bitte, das letzte aus ihnen herauszuholen :)) und setzte sich dafür auf die Bank – Danke für Dein Vertrauen!!
Schon die Vorrunde des Landesfinales zehrte gewaltig an den Kräften und mehrere knappe 2:1 Spiele ebneten am Ende doch den Weg ins ersehnte Landesfinale – wieder gegen Leipzig, deren LE Volleys Deutscher Meister in mehreren Altersklassen sind.
Im Finale hatte ich bis zur Mitte der Sätze das Gefühl, es könnte vielleicht doch noch ein Wunder geschehen, wir trugen viele Angriffsaktionen auf hohem Niveau vor und ich gab mein Bestes, um den Gegner irgendwie aus dem Takt zu bringen. Tarek wuchs in diesem Spiel über sich hinaus und meisterte die große Verantwortung, die auf ihm lag, exzellent – er wurde später verdient bester Spieler des Turniers.
Die Leipziger gewannen am Ende – erwartungsgemäß – aber es gab sehr viel Anerkennung für den Kampfgeist unseres Teams. Ich möchte mich bei dem Team und bei Katja bedanken, dass ich dieses Turnier coachen durfte, es hat sehr viel Spaß gemacht! Die Volleyball Nachwuchsarbeit, die vom Chemnitzer Schulmodell ausgeht, hat mittlerweile einige Jahre Tradition und dem CSM schon zu so mancher Ehrung verholfen.

Vielen Dank, liebe Katja!

Thomas